Eberhard Bitter
Projekte / Messen (Auswahl)

– 2007/09/17
ArToll Kunstlabor, Bedburg-Hau
– 2007–2015
C.A.R. Contemporary Art Ruhr, Essen
mit Galerie am Dellplatz und
mit ART-isotope · Galerie Schöber
– 2012–2018
art KARLSRUHE
mit ART-isotope · Galerie Schöber

Kunstpreise / Werke im öffentlichen Besitz

– 2000
Kunstpreis Wesseling (2. Preis)
– 2003
Werkreihe „Tanz-Körper“ / Zeichnungen, Städtische Galerie Herne
– 2009
Kunstpreis Kunst im Carree`, Köln (1. Preis)
– 2010
Werkreihe „Köpfe“, Museum am Dom, Würzburg

Kurzbiographie

– 1976–79
Buchbinderausbildung bei Firma Girardet, Essen
– 1981–87
Studium der Malerei an der FH Dortmund bei Prof. Pitt Moog und Prof. Hartmut Böhm
– seit 1987
Tätigkeit als freischaffender Maler und Zeichner
– seit 2007
Umzug nach Wuppertal
– seit 2008
Lehraufträge für ‚Freihandzeichnen‘ und ‚Grundlagen der Gestaltung‘ an der Hochschule Bochum, FB Architektur
– seit 2010
Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund

Vita: Portrait Eberhard Bitter · Foto: Axel Schöber
Eberhard Bitter (*1960) · Foto: Axel Schöber

Vita – eine Definition zum Schmunzeln

„Eine Vita (f, von lateinisch vita ‚Leben‘, pl. Vitae, Viten) ist im Allgemeinen die literarische Beschreibung des Lebens einer bekannten Persönlichkeit und zählt zur literarischen Gattung der Biografie. Traditionell werden bevorzugt antike und mittelalterliche Biografien Viten (oder Vitae) genannt. Eine verbreitete Form stellen die Heiligenviten dar.
Während im neueren Sprachgebrauch eine Vita sich auf den schlicht dokumentierten Lebenslauf beschränken kann – der Duden definiert etwa einen bildungssprachlichen Gebrauch für ‚Leben, Lebenslauf, Lebensgeschichte eines Menschen‘ –, lag früher die Hauptfunktion der meisten Viten eher nach Art einer Laudatio in der Hervorhebung der Tugenden ihrer Helden und weniger in einer historisch zuverlässigen Lebensschilderung. Sie sollten den Lesern oder Zuhörern moralische Anleitungen für ihr eigenes Leben geben oder gewisse Wertvorstellungen untermauern.
In der Antike gab es zunächst Viten von Philosophen und Schriftstellern, später schilderten die Viten vor allem das Leben von Feldherren und Staatsmännern. Das Wort Vita taucht zum ersten Mal im Werk ‚De viris illustribus‘ des Cornelius Nepos auf. Einen wichtigen Einfluss auf die Herausbildung der literarischen Form hatten unter anderem Plutarchs Darstellungen griechischer und römischer Staatsmänner oder Suetons ‚De vita Caesarum‘.
Auf dem antiken Schema bauen im Mittelalter einerseits Fürstenviten … , andererseits Heiligen- und Märtyrerviten wie die Vita Sancti Martini des Sulpicius Severus oder die Vita Benedicti Gregors des Großen.
Eine seit dem Mittelalter genutzte Quelle der Historiographie ist die Hagiographie, welche sich mit der Überlieferung des Lebenswandel von Heiligen beschäftigt.
Eine auf das Gnadenleben im Sinne mystischer Spiritualität zentrierte Sonderform der Vitenschreibung ist die Gnadenvita, die vor allem in Frauenklöstern in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts zur Verbreitung kam.
Im Spätmittelalter entstehen auch wieder Künstlerviten, wie etwa Giovanni Boccaccios Das Leben Dantes (um 1360).
Eine späte Blüte erlebte die Vita im 15. und 16. Jahrhundert im orthodoxen osteuropäischen Raum, wo sie unter anderem die Aufgabe hatte, hohen Vertretern von Kirche und Staat eine Aura von Heiligkeit und Gottesgnadentum zu verleihen und so deren Machtstellung im Staat zu festigen ….“
Quelle: Wikipedia